Knickpflege moderat

Heute war ich zusammen mit vielen weiteren aktiven des NABU Preetz-Probstei in der Postseefeldmark unterwegs. An der Obstwiese am Sieversdorfer Weg haben wir gemeinsam knapp 30 Meter Knick auf den Stock gesetzt und Sukzessiongehölze wie z. B. Weißdorn aus der Wiese genommen. Der gesamt Knick erstreckt sich auf einer Länge von ca. 300 Metern der binnen 10 Jahren insgesamt einmal auf den Stock gesetzt wird, ca. 30 Meter pro Jahr. Den Knickbewohnern wird damit ausreichend Möglichkeit gegeben, in die nicht von der Knickpflege betroffenen Bereiche auszuweichen.
Die, von wenigen Pflegemaßnahmen ausgenommen, nicht bewirtschaftete Obstwiese ist ein wichtiger Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren. Insbesondere Vögel, Insekten und Spinnen finden hier Nahrung und Heimat. Hier finden Bienen ausreichend Nahrung und auch Amphibien und Reptilien finden hier, begünstigt durch die Lage am Postsee, gute Habitate für Sommer und Winter. In puncto Biodiversität spielen unbewirtschaftete oder extensiv bewirtschaftete Obstwiesen (Streuobstwiesen) in der Königsklasse, 2.000 bis 5.000 Tierarten können hier beheimatet sein oder ihre Nahrung finden.

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